Partyfreaks bei Nacht

Der Wandel von Studenten und Arbeitern zu nächtlichen Partyfreaks

Tagsüber laufen sie mit Aktenmappen und Taschen voller Bücher durch die Gegend, hetzen von Termin zu Termin oder lernen für ihre Vorlesungen und Prüfungen – Studenten und Menschen aus der Arbeitswelt gehen Tag für Tag ihrer gewohnten Beschäftigung nach, um entweder gute Noten im Studium zu erzielen oder das Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. Alles geht seinen geregelten Gang, man funktioniert. Tagsüber.

Wenn es dunkel wird

Aber sobald es dunkel wird und das Wochenende vor der Tür steht, scheint eine Art Verwandlung einzusetzen. Da werden sonst brave und biedere Studenten und Arbeitnehmer zu wilden Partygängern, die bis in die frühen Morgenstunden von Club zu Club ziehen, feiern, tanzen und das Leben genießen. Und das muss wohl auch so sein. Im Schleier der Nacht, wenn das alltägliche Treiben vorüber ist, werden sie beinahe zu anderen Menschen. Nachts.

Von allen Zwängen befreien

Sie legen die Zwänge und Verpflichtungen, die sie die ganze Woche über binden, ab und lassen los. Von nun an heißt es, sich unter die Massen mischen, mit den Massen treiben lassen, mit anderen feiern, nicht über den Alltag nachdenken, nicht vor der nächsten Prüfung zittern, nicht über die Rüge des Chefs nachdenken, dem der Umsatz zu gering ist. Nein, im nächtlichen Partyleben zählt all das nicht mehr. Hier geht es um das Hier und Jetzt, um Spaß, um Tanz und um Zusammensein. Die Sonne geht bald genug wieder auf und mit ihr kommt die Realität zurück.

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