Shoppingparadies am Tag

Für die Frauen sind sie das Paradies auf Erden, für die meisten Männer die Hölle: Einkaufszentren. Riesige Gebäudekomplexe mit dutzenden, ja vielleicht sogar hunderten von Läden, Cafés und Boutiquen und alle wollen nur eines: Kunden anlocken und Waren verkaufen. Man kann – gerade bei schlechtem Wetter – beobachten, wie manche Frauen ganze Samstage in solchen Einkaufszentren verbringen, mit ihren besten Freundinnen shoppen, bummeln und die Zeit genießen. Ist ja auch praktisch. Man stellt sein Auto in dem oft angeschlossenen Parkhaus ab und kann dann bei Wind und Wetter bequem durch die Ladenstraßen schlendern.

Bequem und wetterunabhängig

Hat man schon ein gewisses Kontingent an Taschen mit den „Schätzen“ einiger Läden und möchte diese nicht ewig mit sich herumschleppen, so lädt man die Tüten einfach im Kofferraum des Autos ab und geht zurück ins Gebäude. Und knallt draußen die Sonne vom Himmel – was beispielsweise in der Stadt das Shoppingvergnügen schon ein wenig drücken würde – kühlt im Einkaufszentrum eine Klimaanlage die Gänge. Regnet es hingegen oder ist das Wetter einfach kalt, nass und widerlich, sind die gut temperierten Etagen im Shoppingzentrum eine wahre Wohltat. Nun versteht es sich auch fast von selbst, dass Männer kaum einen „schlimmeren“ Ort auf Erden kennen. Stundenlanges Einkaufen, Schuhe, Klamotten und Schmuck anprobieren, hinlegen, woanders anschauen, wieder zurück zum ersten Geschäft, nochmal anprobieren und dann doch nicht kaufen – das kann schon Spuren am Nervenkostüm eines Mannes hinterlasse. Doch auch das lässt sich lösen: einfach den Freund/Ehemann der besten Freundin auch mitnehmen, die beiden Kerle ins Café oder – falls vorhanden – in ein Lokal setzen und los geht’s mit dem Einkaufbummel.

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